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Gelsenkirchen
Horst - Süd Ortsteilgeschichte.
Gelsenkirchen

 

Im September 1991 gab das Presseamt  der Stadt Gelsenkirchen in Verbindung mit dem Stadtplanungsamt  eine Broschüre unter dem Titel: „ Ortsgeschichte Horst – Süd“  die zusammengestellt wurde von Dr. Lutz Heidemann heraus.
Damit diese Geschichte nicht in Vergessenheit geriet, habe ich mich mit der Kamera auf den Weg gemacht und liefere die Bilder der Häuser hinzu.

 

Durch die Bundesgartenschau im Jahr 1997 auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Nordstern zwischen den Stadtteilen Horst und Hessler entstanden neue Wege die zu einem Sparziergang einladen.   Wer sich allerdings für die alten Häuser im Stadtteil Horst Interessiert der erhält hier einen Einblick und hat die Möglichkeit diese Häuser selbst in Augenschein zu nehmen.   Markenstraße 21:  Markenstraße 21 Im Jahr 1904  entstand das Wohn- und Geschäftshaus Markenstraße 21 für den Kaufmann Ernst Baukhege durch das Bauunternehmen Josef Weber. Die Apotheke befand sich vor dem Zweiten Weltkrieg in der Kirchstraße, heutige Strickerstraße und befindet sich ab 1946/47 an der Markenstraße.
Vor kurzem konnte die Apotheke ihren100 Geburtstag feiern.
 
   
 

 Schloßatraße 24:

 Schloßstraße 24. Das Wohnhaus an der Schlossstrasse 24 / Ecke Grabbestraße mit seiner vielgestaltigen Fassade mit neohistoristischen Schmuckformen kann in diesem Jahr auf 100 Jahre zurückblicken.      
  Das Haus wurde 1910 wie die Nachbarhäuser für den Bauunternehmer Josef Weber Erbaut.
 
Im Erdgeschoss wurden im Laufe der Jahre Veränderungen vorgenommen.


Grabbestraße / Ecke Schlossstrasse.

 

Schlossstrasse 32: Schloßstraße 32 Das Wohn- und Geschäftshaus hebt sich hervor durch seine Erker- und Giebel hervor. Erbaut wurde es im Jahr 1911 für den Architekten und Bauunternehmer Josef Weber.

 

Das Erdgeschoß verändert  in den letzten Jahren sein Gesicht.Das Gebäude das über 90- Jahre im Besitz des Bauunternehmers Josef Weber war ist vielen Horstern heute noch in guter Erinnerung, da sich hier das Blumengeschäft von Heinz Höfer sowie eine Eisdiele und einer Pizzeria befand.   Schlossstrasse 34: Schloßstraße 34  Das Haus Schlossstrasse 34 wurde ca. 1910 für den Former Franz Gertz erbaut. Früher Juwelier Kühling Das Haus ist vielen alten Horster aber auch Gelsenkirchener bekannt, weil lange Jahre der Juwelier Kühling bis zirka Ende der 80er Angang der 90er Jahre sein Geschäft hatte.   Markenstraße 32 Markenstraße 34
Das Wohn- und Geschäftshaus an Markenstraße 32 /Ecke Strundenstraße mit seinen hellgelben Klinker wurde 1898/99 für den Uhrmacher Heinrich Pleimann aus Carnap von C. Braunsteine aus Gladbeck Entworfen.
 Das Haus, wurde in den letzten Jahren stark verändert, bis vor einigen Jahren befand sich Tonis „Nikolaus Grill“ in dem Ladenlokal. Die Griechischen Spezialitäten von Toni gibt es heute auf der Straße zum Bauverein im Horster Süden.

 

Strundenstraße 1:
 Strundenstraße 1
Das Wohn- und Geschäftshaus Strundenstraße 1 mit seinen Großzügigen neohistorische Fassaden und der schönen Doppelerker wurde 1911 für den jüdischen  Kaufmann Julius Löwenstein Erbaut.
Der Entwurf stammt vom Architekt Anton Goeke.

Häuser Strundenstraße 5 - 13 Strundenstraße 3-5  Die Häuser wurden 1938 durch den Gemeinnützigen Bauverein eGmbH Gelsenkirchen - Horst Erbaut.
Den Entwurf für die Symmetischen dreigeschossigen Häuser macht der Architekt Heinrich Widenbruch. Der Gemeinnützige Bauverein in Horst wurde am 21. Juni 1896 gegründet, als Gründer des Bauvereins in Horst  gilt der Mediziner Dr. Franz Strunden nach ihm wurde auch die Strundenstraße benannt.   An der Rennbahn 10: An der Rennbahn 10    Die Villa mit hohem Mansarddach an der Rennbahn Nr. 10 wurde im Jahr 1912 als Filiale Horst des Bankhauses H. Küster, Ullrich u. Co Gebaut.
Die ursprünglich reichen neohistoristischen Detail sind bis auf den Eingang "wegmodernisiert" worden.
Später war in diesem Gebäude lange Jahre das Büro des Horster - Rennvereins Untergebracht.
Der Entwurf des Gebäudes stammt von dem Horster Architekt Theodor Schniering, der auch ein Bauunternehmen hatte.
An der Rennbahn 12:
 An der Rennbahn 10
 Wie das Nachbarhaus An der Rennbahn 12, wurde die Villa teilweise verändert. Erbaut wurde die Villa 1913 für den Rechtsanwalt J. Funke. Architekt war Anton Goeke.
Schüttlakenstraße 5:
 
Das gut renovierte Wohnhaus mit reicher Stuckfassade in der Schüttlakenstraße 5 wurde 1896 für den Bergmann Friedrich Karnowsky Erbaut.
Die Planzeichnung entstand durch den Techniker Friedrich Eichholz aus Horst.   Markenstraße 50: Markenstraße 50
Das Haus Markenstraße 50 hat wegen Bergschäden eine Starke Schieflage. Das Wohnhaus mit neohistoristischen Dekor, wurde im Jahr 1910 für den Bauunternehmer und Zimmermeister Michael Czerlinski nach den Plänen des Architekten Theodor Schniering.
 
Markenstraße 40:
Markenstraße 40
Wohnhaus Markenstraße 40, 42 Erbaut 1912 von dem Unternehmer Johann Schnall für den Zimmermeister Ludwig Piekutt.
Ludwig Piekutt  war in den 20er Jahren mit Wilhelmine Katzwinkel, von 1919 – 1924 Mitglied der SPD – Fraktion im Horster Gemeindesrates und von 1924 Vorsitzende der Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt in Horst, die Sie am 23. November 1923 mit gegründet hat.   Grabbestraße Grabbestraße   Das Wohnhaus Grabbestraße/ Ecke Wolfstraße wurde 1910 für den Zimmermeister Anton Schliesing errichtet. Die Straße trug früher den Namen Grabenstraße.

 

 
 
Grabbestraße 24:
 
Das Wohnaus Grabbestraße 24 mit seinem Jugendstielfornament wurde im Jahr 1907 für den Schornsteinfegermeister Felix Sümpelmann gebaut.
 
Entwurf Arch. Theodor Schniering.
  Markenstraße 17:  Markenstraße 17 
Dieses Wohn- und Geschäftshaus steht an der Markenstraße 17/Ecke Industriestraße in Gelsenkirchen - Horst.
 
 
Dieses Wohn- und Geschäftshaus mit seiner Großzügigen neohistorischen Fassadengestaltung (Erker, Wandpfeiler mit Figurenkapitellen. Giebel), wurde 1910 für den Kaufmann (Eisen- und Haushaltswaren) August Tönnis gebaut. Der Entwurf stammt vom Architekt. Anton Goeke.
 Markenstraße 16: Markenstraße 16   Das Wohn und Geschäftshaus an der Markenstraße 16/ Ecke Industriestraße mit Gründerzeitlichen Stuckformen wurde 1899/1900 für den Händler und Fuhrmann Friedrich. Althaus aus Rotthausen gebaut. Der Entwurf stammt vom dem Architekten Peter Labonté.   Der Architekt Peter Labonté erblickte 1867 das Licht der Welt, im Jahr 1892 kam er als Bauleiter für das neue Rathaus am späteren Machens Platz nach Gelsenkirchen. Das Rathaus wurde am 20. September 1894 eingeweiht.
Der Architekt  war nicht nur in Horst und Gelsenkirchen sondern auch in Buer und Umgebung an vielen alten Bauten beteiligt, er Starb im Alter 74 Jahren am 31. Dezember 1940 in Gelsenkirchen.
 
 
 
 
Das Erdgeschoss und der Eckerker wurden im Laufe der Jahre verändert.    Markenstraße 16: Das Wohn- und Geschäftshaus Markenstraße 18/ Ecke Industriestraße mit zum Teil neugotischen Schmuckformen wurde um 1900 für den Bauunternehmer Heinrich Ochs errichtet.
 
 
 
 
 

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