Arbeit, Leben, Gerechtigkeit

Horst und Umgebung.

 

 

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Viele Themen bei der Bezirksvertretung West

Alle politischen Gremien müssen
ihren Sparbeitrag leisten

Die Bezirksvertretung Gelsenkirchen-West hat die von der Verwaltung im mittelfristigen Haushaltssicherungskonzept vorgeschlagenen Maßnahmen zur Einsparung im politischen Bereich abgelehnt.

Bei der Sitzung am Dienstag im Horster Schloss verabschiedeten die Fraktionen einstimmig auf Vorschlag der SPD eine Erklärung. Darin erklärt man sich grundsätzlich zu Einsparungsmaßnahmen im politischen Bereich bereit, lehnt es aber ab, diese Einsparungen einseitig zu Lasten der Arbeit in den Bezirken vorzunehmen.
Im Haushaltssicherungskonzept standen zwei Alternativen zur Wahl: entweder die Reduzierung der Bezirksvertretungen von derzeit fünf auf drei oder die Reduzierung der Mandate um jeweils zwei.
Die Bezirksvertretung empfahl dem letztlich entscheidenden Rat der Stadt, die entsprechenden Positionen aus dem Gesamtpaket herauszunehmen und gesondert zu beraten. Man war sich einig, dass alle politischen Gremien und nicht nur die fünf Bezirksvertretungen ihren Sparbeitrag leisten müssen.

Rühlsheide keine "unechte Einbahnstraße"
Abgelehnt wurde auch einstimmig der Vorschlag der Verwaltung, den Drosteweg zur „unechten Einbahnstraße“ zu machen. Dadurch wollte man für die Zukunft vermeiden, dass es zu Unterrichtsbeginn und Unterrichtsende der Nordsternschule in der schmalen Straße zu unübersichtlichen Verkehrssituationen kommt. Die aus beiden Seiten in die 5,20 Meter breite Rühlsheide einfahrenden Autos können wegen parkender Fahrzeuge mitunter nicht aneinander vorbeifahren.
In die „unechte Einbahnstraße“ könnten Autofahrer in diesem Beispiel von der Devensstraße aus in die Rühlsheide einfahren. Im Gegensatz zu einer „normalen Einbahnstraße“ kann man aber aus beiden Richtungen wieder herausfahren, wenn man sich erst einmal auf der Straße befindet.
Alle Mitglieder der Bezirksvertretung West waren sich einig, dass man nicht die Kinder vor ihren eigenen Eltern schützen könne – was zudem nur zu Lasten der Anwohner möglich wäre.

Ampelschaltungen dürfen keine "unendliche Geschichte" werden
Hart ins Gericht ging man auch mit den Verkehrsplanern in Sachen Ampelschaltungen in Horst-Mitte. Da die Bezirksvertretung mit den in einem Sachstandsbericht der Verwaltung aufgeführten Veränderungen nicht zufrieden war schlugen Norbert Quick von der CDU und Udo Gerlach von der SPD einen ausgiebigen Ortstermin mit den Experten der Verwaltung, dem Horster Meisterverein und anderen vor. Außerdem will man sich im Verkehrsrechner den Ablauf der Ampelphasen der Kreuzungen zeigen lassen. In der April-Sitzung will man dann ausführlich diskutieren.
BezirksvorsteFamilienposther Joachim Gill: „Wenn man dem Öffentlichen Personennahverkehr Priorität und damit eine Grüne Welle einräumt darf man nicht so tun, als stehe man diese auch dem Individualverkehr zu. Die Verwaltung hat schon zig Mal Verbesserungen angekündigt – zuletzt eine öffentliche Präsentation der neusten Ergebnisse für den Dezember vergangenen Jahres.“. SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Gerlach: „Wir alle sind diese unendliche Geschichte leid“. Donnerstag, 25. Januar 2007

Blick auf die Kath. Kirche

Turfstraße


 Blick auf die Hippolytuskirche vom Horster Schloß aus

Kirche

Blick vom Josef- Büscher- Platz in den Kirchgarten der St.- Hippolytuskirche Richtung Essener Straße

Die Kirche von Innen

 

Der Altar der Hippolytuskirche 1989

 Blick von der Straße am Wedem in Richtung Essener Straße

Blick von der Straße am Wedem in Richtung Essener Straße

Familienpost für Horst, Beckhausen, Schaffrath, Brauck und Karnap.Willkommen

Horster Verkehrschaos

Verwaltung bekommt Hausaufgabe.

Zu einem weiteren Ortstermin hatte Bezirksvorsteher Joachim Gill die Mitglieder der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-West, Vertreter der Kaufmannschaft und der Handwerker sowie Signalexperten des Referates Verkehr nach Horst eingeladen. Einmal mehr ging es um die seit zwei Jahren vehement kritisierten Verkehrsstillstände auf der Hauptschlagader des Stadtteils, der Turf-/Schmalhorststraße. Im Vorfeld hatte man sich bereits über die Arbeit der Fachleute im Verkehrsrechenzentrum der Stadt informieren lassen.  

Nach dem Umbau des Straßenzuges mit Landesmitteln aus dem Topf „Beschleunigter öffentlicher Personennahverkehr“ stehen die dortigen Ampeln nach Meinung der Horster, ihrer Gäste und „Durchreisender“ viel zu oft auf „Rot“. Ständige zeitraubende Stauungen sind die Folge. Die Ursache dafür steht von vornherein fest: zwei Straßenbahnlinien und sieben Busverbindungen von drei Nahverkehrsgesellschaften treffen am Horster Stern zusammen. Da der ÖPNV ständig bevorrechtigt fährt, steht der Individualverkehr kurz vor dem Kollaps.
Die Signalexperten der Stadt haben das Steuerungsprogramm vielfach optimiert. Nach Meinung der Leidtragenden aber kommt es zu keiner Verbesserung.
Hans-Georg Kouker, Chef des Horster Meistervereins, forderte ein Ende der Diskussionen und stattdessen entschlossenes Handeln. „Der Missstand muss endlich beseitigt werden“, forderte er vehement und griff dabei die Politik an, die sich seiner Meinung nach nicht entschlossen genug für eine Verbesserung einsetze.
Kouker übergab eine Liste mit Vorschlägen, die nach Meinung der durch die Stauungen auch finanziell betroffenen Mitgliedsbetriebe für eine nachhaltige Verbesserung sorgen soll.
Ebenso wie Bezirksvorsteher Joachim Gill plädierte er, die Vorrangschaltung für den ÖPNV auf den Prüfstand zu stellen. Es sei auch fraglich, ob die Kreuzungen mit den kleinen Nebenstraßen allesamt mit Signalanlagen ausgerüstet sein müssen. Kouker forderte einen jetzigen Parkstreifen so umzubauen, dass er für Rechtsabbieger von der Turfstraße in die Essener Straße genutzt werden kann – so wie es auch vor dem Umbau der Fall war.
Bezirksvorsteher Joachim Gill kündigte an, die Problematik erneut auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung setzen zu lassen. Sie tagt am Dienstag, 20. Februar in Schloss Horst.
Dann wird die Verwaltung die ausführliche Beantwortung vieler Fragen als Hausaufgabe mit auf den Weg bekommen. Darunter auch die, ob tatsächlich Fördermittel zurück gezahlt werden müssen, wenn die Beschleunigung des ÖPNV von der Fischerstraße bis zum Kärntner Ring hinausgehen. http://www.familienpost-online.de/Ampel-Hausaufgaben.php FAMILIENPOST Freitag, 23.Februar 2007

 Turfstraße/Ecke Essener Straße

 

Verkehrsprojekte : Der Bumerang

 

Nach Mittelkürzungen im Verkehrsbereich steht Minister Wittke in der Kritik. Stadt geht davon aus, dass Maßnahmen wie die Sanierung der Grimbergstraße oder der Horster Straße verschoben werden müssen.

Noch in der vergangenen Woche ist Oliver Wittke auf dem CDU-Parteitag hart ins Gericht mit der Verkehrspolitik der Stadt gegangen. Nun steht der NRW- Verkehrsminster selbst am Pranger. Der Vorwurf: Kürzungen seines Hauses gefährdeten Gelsenkirchener Verkehrsprojekte oder sorgten für zeitliche Verschiebungen. 

http://www.derwesten.de/artikel-archiv/2008/7/29/1405

(DERWESTEN 29.08.2008) WAZ Gelsenkirchen, 29.08.2008, Lars-Oliver Christoph

Bauarbeiten am Pumpwerk Nordsternpark

 

Emschergenossenschaft startet Projekt in Horst : 15 Monate Bauzeit

Nordsternpark haben die Bauarbeiten für eine Regenwasserbehandlungsanlage am Pumpwerk Horst begonnen.

Spaziergänger auf dem ehemaligen Bundesgartenschaugelände im Gelsenkirchener Nordsternpark können zunächst die Bauarbeiten für die entsprechenden Baustraßen und Lagerflächen beobachten. Als eine der ersten Maßnahmen unmittelbar am Emscher -Hauptlauf wird dann in den nächsten 15 Monaten, bis voraussichtlich Herbst 2009, eine Regenwasserbehandlungsanlage am Pumpwerk Horst gebaut.

http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen-buer/15-Monate-Bauzeit-id1069202.html
 (WAZ DERWESTEN 04.09.2008) von Georg Meinert WAZ Gelsenkirchen- Buer.

 Gelsenkirchen -Horst

Gelsenkirchen - Horst, Hippolytus- Kirche 1988

 

 

 

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